Entstehung, Therapie und Vorbeugung der Parodontose
Entstehung
Meistens befinden sich bei einer parodontalen Erkrankung viele Konkremente (ist so etwas wie dunkler Zahnstein) in den Zahnzwischenräumen unter dem Zahnfleisch.
Parodontose kann vererbt werden. Am besten informiert man sich bei seinen Eltern ob diese bereits davon betroffen sind. Ein Indiz dafür ist ein frühzeitiger Verlust deren Zähne. Diese Veranlagung kann durch einen mikrobiologischen Test aufgedeckt werden
Parodontose kann man durch schlechte Mundhygiene bekommen. Putzt man nicht ganz so gründlich die Zähne und /oder ignoriert man die extrem wichtige Zahnzwischenraumpflege, bleiben Bakterien in den Nischen zwischen den Zähnen zurück und lösen Zahnfleischentzündungen aus, die sich durch Blutungen und Knochenrückgang (“Zähne werden länger”) bemerkbar machen. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt und Umstellung der häuslichen Zahnpflege schaffen Abhilfe.
Parodontose ist eine chronische Erkrankung. Einmal daran erkrankt, egal aus welchem Grund, muss man sein Leben lang dagegen ankämpfen. Reduziert man die Zahnpflege wieder, wird auch die Erkrankung erneut aufflackern. Hat man die Veranlagung dazu geerbt, kann man die Erkrankung zwar nicht aufhalten, aber extrem verlangsamen. Im Parodontose-Recall überprüft den man den derzeitigen Status und kann bei Rückfällen früh genug gegensteuern.
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